Kursdatum: 06.05.2027, 15:00 Uhr bis 09.05.2027, 16:00 Uhr
Vom Mittelalter bis heute ahmen Komponisten Tierklänge nicht nur aus Spielerei nach, sondern weil darin ästhetische, symbolische und existenzielle Qualitäten liegen: Natur wird hörbar gemacht, Erinnerung geweckt, und Musik gewinnt eine besondere Unmittelbarkeit und Leuchtkraft.
In diesem Kurs werden Sie verschiedene Werke kennenlernen und einüben, in denen Tierklänge nachgeahmt werden. Zugleich kommen auch andere Stücke auf unsere Notenständer. Zwei Werke stehen im Vordergrund: Adriano Banchieri, Contrapunto bestiale alla mente a 5 sowie Hartmut Tripp, Der Treppenwitz a 7.
Das Beherrschen des ganzen Quartetts in barocker Griffweise sowie das oktavierende Lesen auf f-Instrumenten wird vorausgesetzt.