Der Ort mit Weitsicht

Auf Fels gebaut - geerdet und beseelt

Es liegt selten schön, das Mattli Antoniushaus. Ein anerkannter Kraftort auf einer Sonnenterrasse über dem Urnersee, umsäumt von Wiesen, Wald und Berggipfeln. „Thront“, würde man im Prospekt eines Hotels vielleicht lesen. Doch das Mattli thront nicht. Es fügt sich in die Landschaft ein, schmiegt sich an den Felsen, auf dem es erbaut wurde.

Die Aussicht, die wirklich Staunen macht, ist im Bundesinventar für schützenswerte Landschaften registriert. Diesem Ort tragen wir auf vielschichtigen Ebenen Sorge. So wird das Seminar- und Bildungszentrum unter anderem seit 2014 zu 100% CO2-neutral betrieben und wir distanzieren uns vom allgemeinen «Mainstream» von immer schneller, immer mehr, immer günstiger.

Das Mattli ist ein offenes Seminarzentrum und liegt, obwohl bloss sechs Gehminuten vom Dorf Morschach und der öffentlichen Verkehrsanbindung entfernt, sehr ruhig. Was es von anderen Seminarhäusern unterscheidet ist, dass sein Herz franziskanisch schlägt: Unaufdringlich, aber doch fühlbar – geerdet und beseelt.

Bei einem der ersten Treffen zwischen dem Kapuziner Pater Leopold Stadelmann und dem Architekten Adalbert Koch, selig erzählte Pater Leopold dem Architekten, wie er sich das damalige Laienschulungshaus der Jungterziaren vorstellte. Zitat: „Und am Schluss hat der Künstler Ady das geplante Vorhaben so zusammengefasst: Das Mattli muss etwas haben von einem Kloster - aber es darf kein Kloster sein, es muss etwas haben von einem Hotel - aber es darf kein Hotel sein und es muss etwas haben von einer Klubhütte – aber es darf keine Klubhütte sein.“ Die Synthese von diesen drei Ansatzpunkten war dem Architekten gelungen. Entstanden ist eine schlichte Architektur - ein Mix aus Beton, Holz und Glas. Diese bewusst gewählten Elemente symbolisieren die Umgebung des Mattlis mit Felsen, Wald und Wasser. Noch heute, fünfzig Jahre und einige Gebäudeweiterentwicklungen später wirkt der Bau mit den klaren Formen modern.

pdfLeporello zur Baugeschichte anlässlich der Tage des Denkmals 2018

Seminarhotel, Morschach
Seminar- und Bildungszentrum
Seminar- und Bildungszentrum
Seminar- und Bildungszentrum
Seminar- und Bildungszentrum
Seminar- und Bildungszentrum

Weg der Sinne

Eingebettet in die Umgebung des Seminar- und Bildungshauses ist der "Weg der Sinne" - gestaltet nach Ideen des Pädagogen, Philosophen und Künstlers Hugo Kükelhaus (1900-1984). Über das Erfahren der fünf Sinne möchte der Weg einen Zugang zum gefühlsmässigen "Verstehen" und zur geheimnisvollen Schöpfung eröffnen. Gleichsam vom empfindsamen und staunenden Erleben des "Wegs der Sinne" zum empfindsamen und staunenden Erleben der Natur... So wie es Franziskus gelebt und in seinem Sonnengesang zum Klingen gebracht hat.

Das - je nach persönlicher Lust mehr spielerische oder mehr besinnliche - Begehen der 12 Weg-Stationen möchte unser Hören, Spüren, Schmecken, Riechen und Tasten anregen und letztlich mit dem eigenen und dem Geheimnis der Dinge in Berührung bringen. Lassen Sie sich einladen!

Vom Garten der Düfte und von den Klangsteinen in unserem Innenhof. Vom Dreizeiten-Pendel und vom Gong beim Eingang des Hauses. Von Labyrinth, Echostein, Spirale, Balancierscheibe, Partnerschaukel und mehr auf den baumbestandenen Matten rund ums Mattli. Insgesamt sind es 12 verschiedene Stationen. Reihenfolge gibt es keine. Der Weg entsteht und beginnt genau da, wo Sie sich aufmachen...

pdfFlyer Weg der Sinne

Weg der Sinne, Morschach
Weg der Sinne, Morschach
Weg der Sinne, Morschach
Weg der Sinne, Morschach
Weg der Sinne, Morschach
Weg der Sinne, Morschach

Spendenaufruf für Investitionen in unsere Infrastruktur:
Unsere Renovationsprojekte – Ihre Hilfe

«Danke, dass Sie sich für unser Anliegen einen Moment Zeit nehmen.»

Durch die Renovation sollen Gäste und Kursteilnehmende den gesteigerten Hotellerie-Standard wahrnehmen, sich willkommen, wohl und sicher fühlen, was zugunsten einer verbesserten Auslastung des Hauses sein wird.
Folgende Anpassungen sind geplant:

  • Modernisierung der Gästezimmer, unter Wahrung des Eindrucks von gepflegter Bescheidenheit
  • Anpassung der Fluchtwegsituation an die Gesetzgebung, zur Sicherheit der Gäste
  • Instandstellung der Fassade, mit Optimierung der Isolation
  • Optisches Angleichen des Restaurants an den Panoramasaal
  • Begrünung der Dachterrasse

pdfBroschüre Renovationsprojekte

Spendenkonto für Investitionen: Sparkasse Schwyz, 6431 Schwyz, lautend auf Franziskanische Gemeinschaft, 6443 Morschach IBAN-Nr.: CH77 0663 3016 1386 3140 2

Weitere Spendemöglichkeiten finden Sie unter dem Menüpunkt «Fonds».

Renovationsprojekte Mattli

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